Heimspiel gegen den FC LA!

Schiedsrichter: Karl-Heinz Kurmes
Zuschauer: 30
Gelingt uns der Festungsausbau?
Spielbericht vom 26. August 2025
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Am vergangenen Sonntag Mittag ging es vor heimischen Publikum für unsere II. Herren in der Liga gegen den FC Lindenberg Adelebsen um die nächsten drei Zähler des Rechenschiebers Erste Kreisklasse (Süd). Sichtlich motiviert und euphorisiert von dem Ergebnis der ersten Mannschaft am Freitagabend galt es die Benzstraße als Festung zu verteidigen und nach dem Unentschieden der Vorwoche wieder auf die Siegesstraße zurückzukehren. Dies geschah äußerst motiviert und dem Coach persönlich zu früh: „Labert doch erstmal euren gewöhnlichen Müll, bevor ihr euch fertig macht!“, so MariuszToppmöller um ca 9:32 Uhr.
Nach der Aufwärmroutine ging es gegen einen eklig zu bespielenden Gegner um 12:30 Uhr pünktlich mit dem einsetzenden Sonnenschein los. Eklig deshalb, weil der FC LA von Beginn an tiefer stand als mein Kontostand nach einer Zhengschen Sammelbestellung. Die Gegner handelten nach dem Grundsatz „bekannt, bewährt“ und versuchten so lange es geht die Null zu halten, um dann durch Horizontalkometen auf ihren beiden Offensiven in Umschaltmomente zu gelangen. So hatte man zumindest in der Vergangenheit einen Punkt von der Benzstraße entführen können, muss das Credo der Gäste gelautet haben. Im Wissen, dass dieses Spiel zäher werden könnte als die ein oder andere Unterhaltung auf einer Betriebsweihnachtsfeier, galt es für den RSV geduldig aber bestimmt zu agieren und die Lücke im Defensivblock der Gäste zu finden. Was zunächst allein aus der Ferne gelingen sollte. Wenig Bewegung gegen zwei Fünferketten ließen das Spiel regelrecht zum Fernschusssimulator werden, dessen Erfolgsaussichten irgendwo zwischen 40 Schienbeinen und dem Fangnetz scheiterten. Während der RSV ca. 96% Ballbesitz auf der Habenseite vereinen konnte, war tatsächliche Torgefahr in der ersten halben Stunde Mangelware. Zumindest bis Lennart in der 32. Minute des Spiels eine Flanke auf Johann anbrachte, der selbige gewohnt ungewohnt sauber verarbeitete und die Blockade des FC LA zum 1:0 durchbrach. Der darauffolgende Anstoß der Gäste brachte Gewissheit wie die restlichen 60 Minuten des Spiels verlaufen sollten. Der FC LA schoss den Ball halbherzig zwischen Stürmer und Flügelspieler und orientierte sich währenddessen bereits zurück in zwei defensive Ketten am eigenen Strafraum. Eine Situation, die uns dahingehend nicht unbekannt war, gleichzeitig allerdings erneut Schwierigkeiten mit sich brachte. Gegen einen Gegner, der irgendwie gar nicht so richtig Fußball spielen wollte, konnte Björn noch vor dem Seitenwechsel per Rückpass zum Gästefänger auf 2:0 erhöhen. Selbiger verletzte sich wenige Minuten zuvor, sodass dieser gezwungen unkoordinierte und schmerzbedingte Abwehrversuch seine letzte Aktion darstellte. Gute Besserung an dieser Stelle!
So ging es allerdings noch nicht in die Halbzeitpause. Vuke Lorwälder hatte sich noch einen guten Abschluss vom Warmmachen aufgehoben. Nachdem seine Torschüsse zuvor noch Einschlagslöcher auf der Bundesstraße 27 hinterließen, knallte er einen Spannschuss aus spitzem Winkel ansehnlich unter das Gebälk und zum 3:0 Halbzeitstand in den Kasten der Gäste.
Die Halbzeitpause war geprägt von einer Analyse des Verbesserungspotentials. Mehr Bewegung in den offensiven Ketten, weniger Fernschüsschen und die nötige Geduld an den Tag zu legen, sollte der Schlachtplan für die verbleibenden 45 Minuten sein.
45 Minuten, in denen sich die Heranspazierweise der Gäste nicht ändern sollte. Unverändert versuchte man letzten Endes Schlimmeres zu verhindern und stichprobenartig Bälle in die Offensive zu buffen. Ein Plan, der erneut nicht aufgehen sollte. Juli entschied die Partie spätestens in der 51. Minute nach Vorlage von Matze, dessen Abschlag lang und länger wurde. Folglich musste unser Speedy Gonzales nur noch den Ball durch die Beine des nun positionsfremden Torwarts spielen, um auf 4:0 zu erhöhen. Ein den vorausgegangenen Minuten folgendes Spiel fand seinen letzten Höhepunkt in der 60 Spielminute, in der Juli einen direkten Freistoß optisch ansehnlich über die Mauer und zum 5.0 Endstand ins Tor des FC schoss.
Somit also ein verdienter und letztlich ungefährdeter Erfolg für den RSV, der gegen einen passiven Fußballclub aus Lindenberg/Adelebsen nicht über ein 5:0 Heimerfolg hinauskam. Nun gilt es in der spielfreien Trainingswoche die Kreativität im letzten Drittel des Spielfelds auch gegen tiefstehende und passive Gegner zu verbessern. Weiter geht es dann für unsere Zweite im Heimspiel am Sonntag, den 07.09. um 12.30 Uhr gegen die Reserve der SG Werratal.
#NurDerRSV