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Unentschieden an der Fulda!

Sonntag, 17. August 2025 · 15:00 Uhr1. Kreisklasse Süd B, 2. Spieltag

Zuschauer: 50

0
Duque (Vorwälder)10
10'

Tor für RSV Göttingen 05 2 zum 0 : 1

Kaum sage ich es. Luke bedient mit einem Weltball Juli, der am 16er abzieht und das erste Tor des Tages erzielt.

Duque23
23'

Tor für RSV Göttingen 05 2 zum 0 : 2

Vorlagengeber niemand! Direkte Ecke Juli fliegt an Freund, Gegenspieler und Feind vorbei und kracht vom Innenpfosten ins Herz der Gastgeber. Bereits die zweite Weltecke, die nun zum gewünschten Erfolg führt!

Nummer 11 (Nummer 15 )38
38'

Tor für Bonaforther SV zum 1 : 2

Nach mordversuch an Johann lässt der Schiedsrichter laufen, die Flanke kommt zugegeben gut auf den linken Flügel, der einläuft und auf 1:2 verkürzt.

45
Franz für Neff-Heinrich46
46'

Wechsel bei RSV Göttingen 05 2 beim Stand von 1 : 2

Ente hat nach einem Ball auf seinen hübschen Kopf Probleme mit der Sicht und verlässt das Feld für Caeti.

Nolte64
64'

Gelbe Karte für RSV Göttingen 05 2

Jetzt hab ich alles gesehen. Der Gegner schubst Jonas in seinen konternden Flügelspieler. Er pfeift taktisches Foul von Jonas.

9 Marouan für Müller72
72'

Wechsel bei RSV Göttingen 05 2 beim Stand von 1 : 2

Nummer 11 76
76'

Tor für Bonaforther SV zum 2 : 2

12 gegen 11 ist immer schwer. Zieht nach slapstick Einwurf ab und trifft ins kurze Eck.

Duque79
79'

Gelbe Karte für RSV Göttingen 05 2

Juli besteht auf sein Recht vom (Un)parteiischen gleich behandelt zu werden. Merken sie selber ne… gelb für Juli

Unbekannt für Unbekannt85
85'

Wechsel bei Bonaforther SV beim Stand von 2 : 2

Singvogel für Attentäter nehme ich an.

15 Thomas Reinold für Vorwälder89
89'

Wechsel bei RSV Göttingen 05 2 beim Stand von 2 : 2

90

Angeln oder Wasserski?! Nein! Auswärts in Bonaforth...

Spielbericht vom 18. August 2025

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Vielleicht war es das herrliche Fußballwetter, die Flora der Fulda oder doch einfach die Sehnsucht nach langen Auswärtsfahrten. Irgendwas Trügerisches sollte diesem Sonntag und dem RSV seine verhängnisvolle Zukunft vorhersagen.

    Aber von Beginn an. Nach magischen 45 Minuten Anreise und der schlimmsten Verkehrskreuzung Südniedersachsens traf unsere Mannschaft zu unterschiedlichen Zeitpunkten zum Spielort in Bonaforth ein. Das Aufwärmen wurde mit einem Fuchschen Volleykometen über den Fangzaun, in den benachbarten Garten beendet… Noch war Alles beim Alten.

    Zu Beginn der Partie überließ der RSV den Gastgebern in rot zunächst den Ball aber nicht das Spielgeschehen. So konnte man sich durch hohe Ballgewinne in der Nähe des gegnerischen Strafraums mithilfe kurzer und schneller Pässe gefährlich vors Tor kombinieren. So wie dies Luke in der 12. Spielminute gelingen sollte. Seine Pressingsituation gab ihm den Ball und nach einem Pass, der Uli Hoeneß zu sagen verleitet hätte, der Vorwälder hätte im modernen Fußball nichts verloren, die Vorlage zum Führungstreffer durch Juli. Sichtlich beflügelt davon kam der RSV nun auch im eigenen Ballbesitz besser in das stets physisch betonte aber noch faire Spiel. Ein Spiel, in dem der Gegner mit unseren Ecken mehr Krach hatte als der ein oder andere Mitspieler am Spielgerät. Nachdem Juli es leid war, die Ecken gewohnt gefährlich für seine Teamkollegen bereitzulegen, drehte er einen Eckschlag nach 24 Minuten kurzerhand selbst in den Knick. Die verdiente 2:0 Führung des RSV sollte vor dem Pausentee jedoch nicht lange Bestand halte. Eine Mischung aus „Mut der Verzweiflung“ und „ohne Kopf durch die Wand“ verhalf den Plänen des BSV. In der 42. Spielminute gewannen die zunehmend aggressiver werdenden Gegner durch eine Blutgrätsche der Marke Siegmann gegen Lienen den Ball, um es dann zugegeben konsequent per Flanke auszuspielen. Nach dem Treffer durch A. Chakaroun ging es mit 1:2 und einer verdienten RSV Führung in die Pause.

    Dass der Senffleck einer herrlichen Rindswurst im Brötchen auf meinem Trainingsanzug das kleinste Problem des verbleibenden Nachmittags werden sollte, hätte ich mir so auch nicht träumen lassen. Die Hausherren machten nach dem Seitenwechsel da weiter wo sie zuvor aufgehört hatten. In den folgenden 45 Minuten sollte es neben fragwürdigen Pfiffen des Schiedsrichters ungeahndete Tätigkeiten gepaart mit Alibi-Pfiffen geben, wie ich sie sonst nur in der öffentlichen Debatte über Taylor Swift Alben verteile. Doch der RSV war weiter nicht schlecht im Spiel. Zwar sichtlich in Mitleidenschaft aufgrund mörderischer Fouls, aber nicht schlecht im Spiel. Eine weitere Ecke sollte das Fass zum Überlaufen bringen. Tatsächlich spreche ich nicht von der, die Luke ohne Aufsetzer ins gegenüberliegende Seitenaus schlug. Sondern vielmehr diese, die während eines Ellenbogenschlags gegen Lennart wegen Offensivfoul abgepfiffen wurde, während Johann den Ball in die Maschen nickte. Naja es kam wie es kommen musste. Nach etlichen langen Bällen kam der SVB durch Niklas Piszczan in der 76. Minute zum Ausgleichstreffer. Während der RSV sich die Frage stellen sollte, wo die eigene Bereitschaft dagegen zu halten endet und der fehlende Schutz der Spielleitung begonnen hatte, galt es noch eine Viertelstunde zu absolvieren. In dieser sollte es, wie im Zweikampf gegen den ein oder anderen Gegenspieler gestern, Schlag auf Schlag gehen. Juli traf noch ein Mal den Pfosten, bevor Wöckener im Zusammenspiel mit Marou nur durch einen Weltklasse Reflex des gegnerischen Fängers gestoppt werden konnte. So blieb es schließlich beim 2:2 Endstand an der Fulda.

    Ein Ergebnis, mit dem man insgesamt vielleicht trotz 2:0 Führung nicht unzufrieden sein muss, sofern man den Spielverlauf und die (nicht positiv zu verstehen) ekligste Auswärtsfahrt der Saison nun hinter sich hat.
    In diesem Sinne, sollten Sie es noch nicht sein, werden Sie bitte sportlich. Jeder sportliche Ehrgeiz, auch im Amatuerfußall in allen Ehren, aber mit Fairplay macht Fußball am meisten Spaß.

    #NurDerRSV