Konzeptionen & Erfolge

Kontinuierliche Entwicklung
zu einer der größten Jugendfußballabteilungen Niedersachsens

Mit Beginn der partnerschaftlichen Zusammenarbeit des 1.SC Göttingen 05 mit dem RSV Geismar 09 im Jahr 2000 – fünf Jahre später dann bis heute zum RSV Göttingen 05 fusioniert -  sind sowohl breitensportliche als auch leistungssportliche Erfolge in nahezu zwei Jahrzehnten kontinuierlich verbucht worden. Nicht zuletzt auch Dank der auf dem Zusammenwirken von Hauptamtlichkeit und Ehrenamtlichkeit fußenden Basisarbeit – ebenso Dank der auf Honorartätigkeit fußenden intensiven Trainingsarbeit im  Leistungsbereich.

Zahlreiche Spieler konnten unseren Leistungsbereich als Sprungbrett nutzen. Sollten in beiden Aufzählungen Fehler sein, bitte Info an tarant@gmx.de senden.

NFV-Lehrgangs-Berufungen erhielten u.a. Enes Glogisch, Trapp, Ludwig Sigismund, Mario Witzke, Moritz Binder, Adrian Koch,  Jan Washausen, Andre Grube, Jakob Olthoff, Maxi Psotta, Adrian Drmakou, Jannis Hesse, Alexander Kern, Jannik Broscheit, Leandro Putaro, Marlon Sündermann, Bennat Sündermann, Leon Fromm.

Im Nachwuchsbereich der Proficlubs versuchen bzw. suchten u.a. folgende RSV05-Spieler ihr Glück: Moritz Binder, Enes Glogisch, Robert Huck, Jan Washausen, Nico Grimaldi, Lukas Zekas, Gerbi Kaplan, Daniel Washausen, Jakob Olthoff, Andre Grube, Okan Gürcan, Leandro Putaro, Noah Mutanda, Bastian Fiedler, Tom Zoske, Bjarne Pfundheller, Erik Mädler, Phillip Munzel, Joaquin Fazal, Jonas Reichler.

Unter dem Leitbild
“Talente von Klein auf  systematisch zu fördern
- ohne die breitensportliche Perspektive zu vernachlässigen (und umgekehrt)”

ist die Jugendkonzeption des RSV Göttingen 05 darauf ausgerichtet,
möglichst vielen Jungen und Mädchen frühzeitig (ab 4 Jahren) auf allen Niveau-Ebenen und Altersklassen das Fußballspiel
- einerseits langfristig systematisch und wissenschaftlich fundiert sowie
- gleichzeitig “im Hier und Jetzt” kind- und jugendgerecht sowie erlebnisbetont näher zu bringen.

Dies wird seit zwei Jahrzehnten im Basisbereich (G-D) über das Zusammenwirken der hauptamtlichen  Sportlehrerstelle mit den ehrenamtlichen Übungsleitern  gewährleistet. Ob über professionelle und ehrenamtliche Vereinsangebote, Kindergarten-Schnuppertraining oder ehrenamtlich angebotenen Fußball-AG’s für Erstklässler an Göttinger Grundschulen – stets erfolgt die Spielfähigkeitsvermittlung und Talentförderung in all diesen Bereichen auf der Basis wissenschaftlich fundierter eigens ausgearbeiteter spielgemäßer Konzeptionen (s.u.). So hat sich der RSV Göttingen 05 in den letzten 18 Jahren zu einem der größten Jugendfußballabteilungen in Niedersachsen entwickeltSeit 2000 stets mit zwischen 30-40  Jugendmannschaften bestückt.

Gut 4000 Jungen und Mädchen
haben über die RSV05-Schul-AG’s, Kindergarten-Schnupperangebote, Vereinsangebote das Fußballspielen nach einem von unserem hauptamtlichen Sportlehrer eigens ausgearbeiteten spielgemäßen und wissenschaftlich fundierten Konzept auf breiter Basis kennen gelernt. Viele von ihnen konnten für den Göttinger Fußballsport gewonnen werden.

Quasi als “Nebenprodukt” unserer systematischen Entwicklungsförderung blieben auch sportliche Erfolge nicht aus: neben den meisten Auswahlspielern im Sportkreis  sind im BASISBEREICH seit dem Jahr 2000 über 100 Titel  oder Vize-Meisterschaften erspielt worden. Jeder Jahrgang hat zwar seine eigene Entwicklungsgeschichte – mit all seinen Mannschaften – nur punktuell kamen Verstärkungen aus anderen Vereinen eigenmotiviert Jahr für Jahr in unseren Talentfördermannschaften hinzu.
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Konzeptions-Skizze der Entwicklungsförderung im Basisbereich
(G- bis D-Junioren) beim RSV Göttingen 05

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Jedem Talent (ob man es am Können oder Spaß definiert) soll auf allen Niveaustufen neben einer systematisch auf Schwerpunkte setzenden Spielfähigkeitsvermittlung das Gefühl gegeben werden, sich als selbsttätig wahrzunehmen und damit im Spiel seiner Selbst bewusst zu erleben  (Erfüllung des Augenblicks). Deshalb werden die Mannschaften in mehr oder weniger  könnensgleiche Lerngruppen eingeteilt, deren Spieler sich im Training aber auch untereinander “besuchen”.

Denn das Fußballspiel ist ein ausgewogenes Sportspiel, dass seinen Teilnehmern – vor allem aber dem Ballspieler – immer die Wahl lässt: Dribbeln, Passen oder 1:1 – bis ein Mitspieler aufs Tor schießen kann. Hier wird die zentrale Funktion des Dribbeln-Könnens deutlich: ohne Dribbeln kann sich der Ballspieler nicht in Pass-Position oder Schuss-Position bringen – geschweige denn ein erfolgreiches 1:1 gestalten. Dribbeln können Kinder am besten gegen möglichst gleichstarke Spieler durch erfolgreiche Versuche verinnerlichen. Gegen stärkere Spieler wird logischerweise das Passen oder Wegbolzen favorisiert – die Ausgewogenheit der Wahlfreiheit ist damit nicht mehr gegeben.

Bringt man dann noch den Kindern in könnensgleichen Spiel- und Lerngruppen das geschickte Freilaufen bei, ergibt sich eine Kombinationsfreude (entwicklungsfördernde Spieldynamik in jedem Trainingsspiel) „ohne gleichen“ – auf allen Niveaustufen und sogar bei jungen Anfängern!

Forciert werden diese Lerneffekte vor allem noch durch zwei grundsätzliche Maßnahmen:
1) kleine Gleichzahlspielen (3:3, 4:4), die Vergleich zum 7:7 die Ballkontakte/Spieler ca. verdoppelt;
2) Ein Bolzverbot verdoppelt für die Kinder ihre wettkampfgemäßen Pass- Dribbel- und Zweikampf-Erfahrungen.
3) Ergänzt durch ausgewählte akzentuierende Pass- Dribbel- und Finten-Übungen – im Sinne eines für das Spielen Impulse verleihenden Techniktrainings.

Darauf aufbauend durchlaufen alle unsere Jahrgangsmannschaften eine (mehr oder weniger) einheitliche Saison-Schwerpunktsetzung (Jahresplanung, die den Trainern genügend individuelle Freiheiten lässt), die auf Besonderheit des Wetters (Temperaturen), Plätze, Hallen usw. Rücksicht nimmt/ausnutzt und nicht zuletzt vom individualtaktischen (Dribbeln, 1.1) über das Gruppentaktische (Passspiel i.d.Halle 2:3/3:2) + (Flugballspiel im Frühjahr) zum Mannschaftstaktischen in der entscheidenden Saisonphase führt  – und damit auch gleichzeitig in die neue Saison mündet, in der wieder von vorne begonnen wird, aber wieder auf einem höheren Niveau als im Vorjahr -UND DAS MIT FAST DER SELBEN MANNSCHAFT.

Im Schul-AG- und Kindergarten-Fußball
steht weniger die langfristige Entwicklungsförderung im Vordergrund, sondern hier wird in erster Linie auf den Erlebnisaspekt des Augenblicks geachtet – soziales Lernen in angenehmer Lernathmosphäre inbegriffen. Siehe auch in der Rubrik „Für Kindergärten“ (Schnuppertraining)

Spezielle Talentfördermaßnahmen und Gedanken zu unserem Talentbegriff
finden sich in kürze unter den neuen Rubriken FÖRDERANGEBOTE, Intern+offen - ebenso unter unserer neuen Rubrik PSYCHMOTORIK & Fußball .