Sparkassen-Cup E1

Unsere Bilanz beim niedersachsenweit ausgespielten Sichtungsturnier

2003: 92er, FINALTAG in Barsinghausen (Vorrunde)
2004: 93er, FINALTAG in Barsinghausen (Endspiel 1:3 n.N. gg. Hannover 96)
2005: 94er, Regionalentscheid (Vorrunde)
2006: 95er, Regionalentscheid (Endspiel 4:5 n.N. gegen Ebergötzen verloren)
2007: 96er, Regionalentscheid (Halbfinale)
2008: 97er, FINALTAG in Barsinghausen (Viertelfinale 1:2 gg. späteren Cup-Gewinner)
2009: 98er, Regionalentscheid (Vorrunde)
2010: 99er, FINALTAG in Barsinghausen 4.Platz n.N.!
2011: 00er, FINALTAG in Barsinghausen (Endspiel: 2. Platz nach 0:2 gegen Stenum)
2012: 01er, FINALTAG in Barsinghausen RSV05-B-Team (das unser RSV05-A-Team im Endspiel des Regionalentscheids knapp besiegte) scheidet ohne Sieg in der Vorrunde aus.
2013: 02er, Regionalentscheid (Halbfinale)
2014: 03er, FINALTAG in Barsinghausen (Endspiel 0:2 gegen Hannover 96)

Wettbewerbs-Kritik und kontruktiver Lösungsvorschlag, formuliert von Ralf Tarant am 14.06.2008:

Pseudopädagogische Schiedsrichter-Regelung beim Sparkassen-Cup

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Bedenkt man, welch tolle Preise für die 10- bis 11jährigen Kinder in diesem Cup-Wettbewerb ausgelobt werden (riesige Pokale, großes Endturnier und für den Sieger ein Trainingslager mit Profis in Barsinghausen, Publicity über FFN) so verwundert der pädagogische Ansatz, dass ausgerechnet in diesem landesweiten Wettbewerb, die Kinder ihre Spiele selber regeln sollen – und zwar wie es so schön heißt “wie auf dem Bolzplatz”.

Nur wird hier leider, leider nicht erkannt, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden.  Man kann einen Bolzplatz nicht mit einem hochdotierten Wettbewerb ersetzen. Auf dem Bolzplatz kennen sich die Kinder, sind Hierarchien klar und die Kinder wollen auch miteinander spielen. Auf dem Bolzplatz werden Kinder, mit denen man sich nicht einigen kann, einfach ausgeschlossen. Bei so einem Turnier allerdings kennen sich die Kinder größtenteils überhaupt nicht (stehen mit ihren Freunden einer fremden Mannschaft gegenüber), es gibt keine Hierarchien. Zum diskutieren und gemeinschaftlichen Einigen ist bei turnierentscheidenden 10-Minuten-Spielen mit zentralen An- und Abpfiff keine Zeit!

Mannschaften, die sich aufgrund der ausgelobten Preise für Barsinghausen qualifizieren wollen, müssen fast jedes Spiel gewinnen – selbst ein Unentschieden kann beim Regionalentscheid schon aufgrund des Torverhältnisses das Ausscheiden bedeuten. Bedenkt man zudem, dass die Kinder einen großen Gerechtigkeitssinn haben und auch sehr ehrgeizig sein können, ist hier eine klare Überforderung gegeben. Wird der pädagogische Ansatz da nicht zur auf Publicity abzielenden Pseudo-Angelegenheit – auf Kosten der Kinder?

Zwei konstruktive Lösungsvorschläge:

(1) es werden einfach Schiedsrichter eingeführt, wie das bei der Endrunde in Barsinghausen auch der Fall ist (in einigen Kreisen wird dies sogar bereits auch schon praktiziert!)

O D E R

(2) die Angelegenheit wird rein auf ein Sichtungsturnier in den Kreisen reduziert in dem es kein Qualifizieren und keine tollen Siegerpreise für die Mannschaften mehr gibt, sondern wo die Kinder einfach zeigen können, was sie “drauf haben” – und auch versuchen können, ihre Spiele fair und selbstständig zu regeln – ohne Schiri (geht aber nur ohne Zeitdruck). Denn bei den regelmäßigen freundschaftlichen Stützpunktvergleichen in denen es ja “um nichts geht” beispielsweise funktioniert das angeblich wohl sehr gut.