Klar bessere E3 verliert mit viel Pech in Wulften – Platzwahl, Sonne, Kreide, Schiri und Zuschauer

– Spielbericht von Trainer David Baré -
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Dass manchmal Kleinigkeiten den Ausgang eines Fußballspiels beeinflussen können, ist  bekannt. Schiedsrichterentscheidungen, Zustand des Platzes, dessen Markierungen, der Stand der Sonne und der Ausgang der Seitenwahl sind solche Faktoren. Beim Auswärtsspiel der E3 in Wulften kamen nun all diese Dinge zusammen und führten zu einer ebenso ärgerlichen wie unverdienten 1:2 Niederlage.
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Zunächst schienen die Äußeren Bedingungen des erst um 15.00 Uhr angepfiffenen Spiels bei der JSG Wulften/Bilshausen bei knapp 20 Grad und herrlichem Sonnenschein optimal. Dass die über einem Tor stehende Sonne und die (ärgerlicherweise) fehlenden Torraummarkierungen später noch eine Rolle spielen sollten, wusste zu diesem Zeitpunkt niemand.

Verdienter Führungstreffer
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Nach gewonnener Seitenwahl entschied sich die, außer dem fehlenden Alexander in Bestbesetzung antretende E3 zunächst mit der Sonne im Rücken zu spielen. Man begann konzentriert und knüpfte nahtlos an die gute Leistung gegen Hattorf vom 1.Spieltag an. Der meist nur mit langen Bällen agierende Gegner wurde beherrscht und folgerichtig fiel das 1:0 durch Lennard nach schöner Vorarbeit von Joshua über die linke Seite.

Nach überraschendem Ausgleich bis zur Pause den Faden verloren

Bei einem der – bedingt durch die langen Bällen vielen nötigen Flachabstöße der E3er wurde dann aufgrund einer Platzunebenheit in den Boden getreten und der Ball kullerte so zu einem Wulftener Angreifer, der keine Mühe hatte den Ball zum überraschenden Ausgleich ins Netz zu schießen. Bedauerlicherweise verlor die E3 aufgrund dieses Treffers wieder einmal den Faden und musste sich am Ende sogar bei dem starken Torwart Jona (1.HZ) bedanken nicht sogar in Rückstand geraten zu sein.
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Rückstand mit Sturmlauf beantwortet
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Zur zweiten Halbzeit übernahmen die Jungs vom RSV 05 dann aber wieder die Kontrolle über Spiel und Gegner, hatten aber insbesondere bei zwei knappen Abseitsentscheidungen Pech. Trotz deutlicher Überlegenheit fehlte nach vorne allerdings gegen (freundlich ausgedrückt) sehr robust verteidigende Harzer die letzte Durchschlagskraft. Als dann doch ein Tor fiel, fiel es auf der „falschen“ Seite durch einen für den guten Torwart (2.HZ) Fin-Luca unhaltbaren Fernschuss der Gastgeber.
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Diesmal brachte der Gegentreffer aber keinen Bruch im Spiel der E3 sondern vielmehr wurde ein 15-minütiger Sturmlauf gegen nun nur verteidigende Wulftener gestartet. Der Gegner wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt und es wurden nun auch klarere Chancen erarbeitet. Die Abwehr um Carl, Friedrich und den unermüdlich kämpfenden Luis stand sicher und beteiligte sich gut am Spielaufbau. Fabian und Jona dirigierten das Spiel geschickt vom Zentrum aus und Lennard, Joshua und Antonio sorgten immer wieder für große Gefahr vor dem Tor der Gastgeber.
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Für’s gute Spiel nicht mehr belohnt -  externe Faktoren mitentscheidend

Dass das Spiel nun nicht mehr zugunsten des RSV gedreht werden konnte hatte seine Ursache u.a. in den oben genannten „Kleinigkeiten“. Zunächst wurde Joshua am/im Strafraum der nun immer härter spielenden Gastgeber gefoult. Mangels Strafraummarkierung konnte der bis dahin sehr gute und umsichtige Schiedsrichter allerdings dies nicht eindeutig feststellen und entschied daher nur auf Freistoß. Dass er in der Folge zwei nun allerdings eindeutige Strafstöße für den RSV nicht Pfiff lag nach eigener Aussage daran, dass er in die tief stehende Sonne über dem Wulftener Tor sehen musste und die klaren Foulspiele nicht erkannte. Dass er dies nach dem Spiel sachlich und fair einräumte, ist allerdings sehr positiv festzuhalten.
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Leider ließen die Zuschauer und Betreuer der Gastgeber diese Fairness teilweise vermissen. Der Ausgleich lag trotzdem bis zur letzten Sekunde in der Luft – allerdings verhinderte diesen immer ein in Bein oder Fuß der bis zum Schluss im eigenen Starfraum eingeschnürten Gastgeber.
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Aufarbeitung der an den Tag gelegten Schwächen
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So blieb es bei einer sehr unglücklichen Niederlage und man muss feststellen, dass man am Ende eben gegen einen unterlegenen Gegner nur einen Treffer aus dem Spiel heraus erzielen konnte und zwei unnötige Gegentore zugelassen hat. Die Schuld für die Niederlage sollte man also – trotz aller unglücklichen Umstände – nicht bei anderen suchen, sondern weiter an der Beseitigung eigener Schwächen arbeiten.

Fazit

Nichtsdestotrotz bleibt als Fazit, dass die E3 auch in ihrem 2. Kreisligaauftritt überzeugen konnte. Nun wartet nach der Feiertagspause in 2 Wochen mit der SVG ein alter Bekannter.
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Es spielten:
Antonio, Carl, Fabian, Fin-Luca, Friedrich, Jona, Joshua, Lennard und Luis
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